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Antoniushaus Seniorenheim, Lüdinghausen  

Die Menschen im Antoniushaus

Bewohnerinnen und Bewohner | Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | Führung

Bewohnerinnen und Bewohner

Bewohnerinnen mit Rollator vor dem Haus

Aus gesellschaftlich-ökonomischer und marktwirtschaftlicher Sicht gesehen, treten uns alte Menschen auch als mündige Kunden gegenüber, die für bestimmte Leistungen bezahlen. Wir nehmen sie in dieser Rolle ernst, das heißt, wir entwickeln unsere Tradition, menschen- und bewohnerorientiert zu arbeiten, weiter im Sinne kundenorientierten Tätigseins.

Kundenorientiert zu arbeiten bedeutet für uns, den sozialen Dienstleistungsmarkt als Anbieter zu gestalten. Dabei stehen wir im ständigen Dialog mit unseren Kunden, um auf ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche adäquat reagieren zu können. Denn wir wissen, Kunden können wählen (Markt). Wir gehen auf Kunden zu, hören ihnen zu, werben um sie. Wir wollen eine auf Vertrauen und Zufriedenheit aufgebaute stabile Kundenbeziehung und Kundenbindung. Dennoch passen wir uns am Markt nicht allen kurzweiligen Modeerscheinungen und Trends an, sondern bleiben stets unserem Leitbild verpflichtet.

Hierauf können sich unsere Kunden verlassen, denn es zeugt nicht zuletzt von den Erfahrungswerten einer langen, erfolgreichen Geschichte und Tradition unseres Hauses in der stationären Altenhilfe.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unser Menschenbild hat seine Gültigkeit auch für Mitarbeiter/innen, das heißt, wir erkennen ihre individuellen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Zukunft, Entwicklung und Perspektive, Wertschätzung und Resonanz an und gehen würdevoll miteinander um.

Aus dieser Haltung respektieren wir die Mitarbeiter/innen zuerst um ihrer selbst willen und sehen sie erst danach in ihrer Funktion und strategischen Bedeutung für unsere Unternehmen. In dieser Sicht sind sie unser wichtigstes Kapital (Potential), wenngleich wir sie nicht als Produktionsfaktor, sondern vielmehr als vitalen Erfolgsfaktor verstehen. Denn unsere Mitarbeiter/innen fühlen sich für den Erfolg, die Auftrags- und die Zielerreichung unseres Altenheimes verantwortlich und handeln danach. Sie gestalten Dienstleistung, indem sie gemeinsam und primär an den Lebens- und Arbeitsbedingungen unseres Hauses mitwirken.

Unsere Mitarbeiter/innen sind nicht Kostenpunkt, sondern eine Einkommensquelle für die Unternehmen, das heißt, wir wissen gut qualifizierte, engagierte und zufriedene Mitarbeiter/innen wertzuschätzen und zu fördern. Das beinhaltet auch die berufliche Ausbildung des Nachwuchses, die wir gleichsam als Investition in unsere Zukunft verstehen.

Entsprechend honorieren wir ihre Leistung. Wir betrachten Fort-, Weiterbildung und Supervision als Teil zusätzlicher Entlohnung, aber auch kulturelle Angebote, Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Psychohygiene sowie Initiativen zur Verbesserung und Entlastung im sozialen Bereich, die zum Beispiel jüngeren Mitarbeitern/innen oder alleinerziehenden Müttern zugute kommen.

Für alle Mitarbeiter/innen in unseren Altenhilfeunternehmen gilt: Sie dürfen lernende, noch nicht fertige Personen sein, die ihre Individualität leben und die anderer respektieren. Begrenzt wird diese Individualität einzig durch die Rechte bzw. Ansprüche anderer sowie durch das Leitbild und die Ziele des Antoniushauses.

Wenn unsere Mitarbeiter/innen darüber hinaus konstruktiv, fair und partnerschaftlich zusammenarbeiten und auch die räumlichen und zeitlichen Arbeitsbedingungen stimmen, dann sind Freude und Spaß an der Arbeit charakteristisch für unsere Arbeit.

Führung

Führungspersonen sind für uns keine besonderen Menschen, sondern Menschen mit einer besonderen Verantwortung, sowohl ethisch-kultureller Natur als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Daher wünschen wir uns Führung nicht nur mit fachlicher, sondern insbesondere ethisch-kultureller und sozialer Kompetenz. Wir brauchen kreative und innovative Führungsmitarbeiter/innen, die Ideen und Visionen entwickeln und die sich selbst, andere Mitarbeiter/innen sowie das Unternehmen Altenheim als Ganzes überzeugend und glaubwürdig führen.

Vor dem Hintergrund unseres Menschenbildes muss Führung selbst die Umsetzung dieses Menschenbildes leben und erleben lassen. Unsere Führungspersönlichkeiten müssen Vorbildcharakter besitzen, Einfühlungsvermögen, Kooperations- und Teamfähigkeit, Rollen-, Denk- und Verhaltensflexibilität und durch Persönlichkeit und Intensität, durch Echtheit und Ehrlichkeit überzeugen.

Unter dieser Voraussetzung läßt sich ein kooperativer, situativer Führungsstil realisieren, zu dem wir uns bekennen. Er fördert das innere Engagement der Mitarbeiter/innen, da sie ernstgenommen, ihre Anregungen, Vorschläge und Überlegungen in die Entscheidungsbildung einbezogen werden und zugleich die Glaubwürdigkeit der Führung an deren Handeln erfahren wird.